Lost World

Es ist schon faszinierend, wenn man ein Buch nach 20 Jahren wieder hervorkramt und ein weiteres Mal liest. Vor allem, wenn man inzwischen die Verfilmung kennt – und besonders wenn man inzwischen selbst angefangen hat zu schreiben. Man sieht die Geschichte mit ganz anderen Augen, liest kritischer, analysiert mehr.

So ging es mir mit „Jurassic Park“ und seinem Nachfolger „Lost World“ von Michael Crichton. Ich habe die beiden Wissenschafts-Thriller aus den 1990er Jahren wieder hervorgekramt und durchgeschmökert. Mein kurzes Fazit: Sie sind immer noch sehr spannend, so dass ich sie kaum aus der Hand legen möchte, obwohl die technischen Beschreibungen in Bezug auf Computer heutzutage doch etwas überholt wirken. Allerdings hat mich das Sprachliche etwas enttäuscht. Der Ausdruck ist mir inzwischen etwas zu einfach und voller Wortwiederholungen. Jedenfalls bei „Jurassic Park“. „Lost World“ ist besser. Die ellenlangen Ausführungen des Mathematikers und seiner Chaos-Theorie habe ich gelegentlich übersprungen, weil sie mir zu langatmig waren und sich mehrmals wiederholten.

Trotzdem würde ich beiden Büchern immer noch 4 von 5 Sternen geben, schon alleine wegen des guten Aufbaus der Geschichte, der grandiosen Idee und der interessanten Anschauung darin.

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